midnightheart.de, 17.02.2008

Fast wäre es ein scheiss Tag geworden. Man wacht morgens auf und fühlt sich schon von seiner Umwelt angepisst. Wenigstens das Wetter ist einigermaßen gut. Es ist einer dieser Tage, wo man sich beim Aufstehen schon den großen Zeh am Türrahmen stößt. Es ist einer dieser Tage, an dem die Ex anruft, nur um zu erinnern, dass es sie immer noch gibt. -.-

Vor allem war es einer dieser Tage, an dem Silvia mich anruft, um mich schmerzlich daran zu erinnern, dass ich dank meines VHS-Kurses das Winternachtstraum Festival verpasst habe. Das alles mit den Worten „Solar Fragment waren geil!“ gewürzt. Ich verfluche diesen Tag… oder auch nicht? Silvia hat mir „A Spark of Deity“ mitgebracht. Die aktuelle Scheibe der Ruhrpott-Metaller. Eine gute Nachricht, ich habe Hoffnung. Einige gefühlte Stunden später läuft die Scheibe auch in meinem Player rund. Und nochmal und nochmal und immer wieder. Einfach nur genial! Die Scheibe brachte eine extreme mosher-party-alles geil-Laune mit sich. Ich wusste, dass sie den ganzen Tag laufen würde, also packte ich sie mir direkt auf meinen Player und sie begleitete mich überall hin. Zum einkaufen, Fotos machen (Sind alle verwackelt wegen extreme-headbanging. Was die Leute wohl gedacht haben? cO) und sogar innerhalb meiner Dienststelle war sie ein perfekter Begleiter in allen Situationen. Ja, genug geredet. Dass es ein absolut durchweg positives Review gibt, merkt ihr sicherlich.

Da ich ja schon öffentlich verkündet hab, dass „Man of Faith“ derzeit mein Lieblingslied ist, überspringe ich es einfach und komme direkt zu „Take Me Higher“. Wie immer (und das zieht sich durch alle Songs) ist der Gesang genau mein Fall, besonders, da er sehr oft mehrspurig ist. Das gibt die nötige Power die man braucht. Manch einer mag es als Happy-Metal bezeichnen. Womit man zwar nicht falsch liegt aber ich würde es niemals so abwertend bezeichnen. Dafür ist es einfach zu „anders“. Die Abteilung „Rhythmus“ weiß dort zu begeistern und lässt die Nackenmuskeln trainieren.

Solar Fragment schafft es, ohne Keyboards stellenweise sehr episch, majestätisch und fett zu klingen. Das „Fehlen“ der Keyboards ist super! 🙂 Man vermisst rein gar nichts und es wird dadurch sehr viel metallischer. Man möge sich einfach mal „To Thy Crown“ anhören.
Sie können aber auch anders wie man mit „So Long“ hören kann. Eine stimmungsvolle Ballade mit einer Gastsängerin (Daniela Pollei), die eine tolle Stimme hat.

Die restlichen Songs gehen in „Solar Fragment“-Manier weiter. Druckvoll, melodisch und immer treibend rhythmisch mit richtig geilen Gitarrensolis. Mehr davon!

„A Spark Of Deity“ sägt an den Stuhlbeinen aller meiner Lieblingsbands. Jetzt wäre mein Tag richtig gut, wenn ich sie live gesehen hätte. Reinhören und kaufen, kaufen und kaufen! Hätten wir ein Punktesystem: Volle Punktzahl! Ich habe sie nach dem Review unzählige Male immer wieder durchgehört. Ein weiteres Merkmal: Man pickt sich selten einzelne Songs raus sonder hört sie von vorn bis hinten durch. Sowas ist – zumindest bei mir – selten.

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