metalstorm.de, 28.01.2008 – Rating: 83 of 100

Die Dortmunder SOLAR FRAGMENT existieren seit 2004. 2005 wurde eine Demo CD unters Volk geschmissen die guten Anklang fand. Dies führte dazu das SOLAR FRAGMENT 2006 BEYOND FEAR und VICIOUS RUMORS auf deren Spanien-Tour begleiten konnten. Nun. Langweiliger Review Beginn? Keine Sorge, der Powermetal der 5 “Ruhrpott-Recken” ist keineswegs langweilig!

Schon der kraftvolle und eingängige Opener “Man of Faith” verdeutlicht das wir es mit frischen, unverbrauchten Songs auf “A Spark of Deity” zu tun haben. Geboten wird hier härterer (eher rifflastiger) Metal, mit einen melodischen Refrain der Sonderklasse verbunden. Überhaupt lassen die Gittaristen Manuel Wiegmann und Dominik Serwe einige sehr schöne Melodien vom Stapel und beweisen das gute Gittaristen-Duos nicht zwingend aus Übersee kommen müssen. Ein weiteres Plus der Beiden ist die unterschwellige Progressivität des Gittarensounds, die die beiden in den Songs glanzvoll zelebrieren. So ist der Instrumentale Unterbau eine Herausforderung und führt dazu das man immer wieder neue Details entdeckt. Super!

“Take me Higher” ist eine Mitsinghymne, ohne das der “Schunkelfaktor” zu hoch angesiedelt ist. Den Chorus wird man (oder Frau?) noch längere Zeit nicht wieder los und das ist eindeutig positiv zu verstehen! Sänger Robert Leger liefert mit seiner kraftvollen aber auch sehr variablen Stimme natürlich einen weiteren Pluspunkt. Seine Stimme erinnert aber weniger an Hansi Kürsch (wie in den Infos angegeben) sondern ist eigenständig und setzt damit gekonnt Akzente auf “A Spark of Deity”.

Weitere Anspieltipps sind für mich “Land, Titles, Nothing!” die Gänsehaut-Ballade “So Long” in der Robert Leger für mich die beste Gesangsleistung auf dem Album liefert und der etwas an BLIND GUARDIAN erinnernde Kracher “Wanderlust”.

Fazit: Solange es talentierte Bands wie SOLAR FRAGMENT im Power-Metal Nachwuchs-Bereich gibt muss uns um die Zukunft dieses Genre nicht Angst und Bange sein!

Rating: 83 of 100, metalstorm.de (Germany)
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