metalroxx.com, 22.02.2008 – Rating: 3,5 of 5

Eine neue Power Metal Band aus deutschen Landen mit dem Namen SOLAR FRAGMENT veröffentlichen mit “A Spark of Deity” nun ihr Debütalbum. Die fünf Dortmunder gründeten ihre Band 2004 und nach der Demo 2005, und durchweg positiven Reaktionen wird es Zeit für ein ganzes Album!

Gleich der erste Song “Man of faith” lässt jedes Power Metal Herz höher schlagen. Positiv fällt mir sofort die Stimme von Robert auf, welche bei weitem nicht so hoch wie bei anderen Frontmännern ist. Gehobenes Tempo, gepaart mit super Melodien und perfekter Gitarrenarbeit. Sehr positiv fallen mir auch die mehrstimmigen Gesangspassagen u.a. beim Refrain auf. Sehr guter Beginn!
“Take me higher” klingt anfangs irgendwie nach Volksmusik. Grins! Aber danach entwickelt er sich (ich will es mal vorwegnehmen) zu einem meiner absoluten Highlights dieses Albums. Die teilweise sehr verspielten Gitarren und der eingängige schöne Refrain, zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Mit “To thy crown” folgt der genialste Titel dieses Albums. Diesen Track könnte ich mir ewig oft hintereinander anhören, ohne langweilig zu werden. Die Geschwindigkeit ist ziemlich hoch und es werden genialste Melodien mit ihren Werkzeugen erzeugt. Der Refrain hat es mir sowieso angetan. Power Metal aller erster Klasse! Bei “Lands, titles, nothing” wird das Tempo gedrosselt. Trotzdem darf die Doublebase nicht fehlen. Danach hört man erst mal sanfte Töne von Sänger Robert und die wohlklingenden Saiten einer Akustikgitarre. Des Weiteren vernimmt man abgehackt gespielte Gitarren. Auch hier ist es wieder der Refrain, der diesen Song zu wahrer Größe führt. “So long” wird romantisch, ruhig mit Akustikgitarre und Gesang eingeleitet. Er lädt zum träumen ein, wobei man auch den Gesang einer “Elfe” vernehmen kann. An Härte nimmt der Track erst beim Refrain auf. Ausgezeichnete Gitarrenarbeit rundet es gekonnt ab, genau wie der gesamte Songaufbau. Der Song “Fading light” bietet wieder gewohntes. Das Tempo wird wieder etwas angezogen und über allem herrscht wiederrum ein sehr eingängiger Refrain. Super! Auch “Wanderlust” ist ein sehr einprägsamer Titel, bei dem auch mal das Tempo variiert. Doch hier hebt eher die Melodie bei den Strophen den Refrain hervor, welcher ziemlich kurz gehalten ist. Ansonsten ein solider Metalsong. Mit surrender Gitarre und den Drums startet “The assassin” ehe, abgehackt gespielte Gitarren einsetzen und zu einem mörderischen Groove wird. Danach lädt der Track sofort zum mitnicken ein. Geschickt wird auch mal das Tempo reduziert, ehe man sich zum Refrain rockt. Diesmal kommt er durch den Gesang teilweise nicht ganz so druckvoll rüber, wie bei den anderen Songs. Ein eher schwächerer Titel.
Mit “Fragment of the sun” bin ich leider schon beim letzten Track angekommen. Hier regiert erstmal, Geschwindigkeit, ehe man in den Midtempobereich zurückkommt. Hier hört man erst nur Bass und Gesang, bevor man sich wieder zu einem richtig guten Metalsong und damit zu mehr Härte steigert. Leider überzeugt mich auch beim letzten Lied der Refrain nicht. Aber dafür wurde ich davor bei so manchem Song verwöhnt!

SOLAR FRAGMENT haben eine Menge Potential. Teilweise lassen sie ihr Können so sehr aufblitzen, so dass bekannte Szenegrößen vor Erfurcht erblassen. Ich hoffe sie arbeiten weiter an sich und bleiben sich vor allem treu. So wird man noch viel von ihnen hören. Eine Band bei der jeder Power Metal Fan reinhören muss und langfristig gar nicht dran vorbeikommt sich dieser Band hinzugeben!

Rating: 3,5 of 5, metalroxx.com (Germany)
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